Wer Jahrgang 1964 hat und mit 63 in Rente geht, zahlt dafür 14,4 % Abschlag auf die Rente, und zwar dauerhaft. Mit 65 geht es ohne Abschlag, wenn du 45 Jahre Wartezeit hast. Mit 67 ist die Regelaltersgrenze erreicht. In meinem Rechenbeispiel bleiben bei 63 rund 750 € netto übrig. Wie ich auf die Zahl komme, siehst du im Video.

Was kostet dich die Rente mit 63?

Für Jahrgang 1964 liegt die Regelaltersgrenze bei 67. Die Altersrente für langjährig Versicherte gibt es schon ab 63. Dafür brauchst du 35 Jahre Wartezeit. Jeder Monat vor der Regelaltersgrenze kostet 0,3 % Abschlag. Das steht in § 77 SGB VI. Von 63 bis 67 sind es 48 Monate. Das ergibt 14,4 %. Der Abschlag bleibt für die ganze Rentenzeit.

Das heißt: Du gewinnst vier Jahre Zeit für Familie, Reisen oder Ruhe. Dafür bekommst du jeden Monat weniger Rente. Beides gehört auf die Waage. Ein Rechenbeispiel hilft dir, das Gefühl durch Zahlen zu ersetzen. Mit deinen eigenen Zahlen aus der Renteninfo kannst du es nachbauen.

Geht die Rente mit 65 ohne Abschlag?

Ja, wenn du 45 Jahre Wartezeit erfüllst. Dann kommt die Altersrente für besonders langjährig Versicherte ab 65 infrage. So steht es in § 38 SGB VI. Nicht jede Zeit zählt automatisch zu diesen 45 Jahren. Was bei dir zählt, zeigt dir die Rentenversicherung.

Fehlen dir die 45 Jahre, bleibt mit 65 nur die Rente für langjährig Versicherte. Dann fehlen zwei Jahre bis 67. Das sind 24 Monate, also 7,2 % Abschlag.

Lohnt es sich, bis 67 durchzuhalten?

Mit 67 erreichst du die Regelaltersgrenze, so regelt es § 35 SGB VI. Es gibt keinen Abschlag. Dafür arbeitest du länger. Ab wann sich das Warten rechnet, rechne ich im Video mit dir durch. Auch den Preis von Lücken im Versicherungsverlauf schaue ich mir an. Der kann ganz schön teuer werden.

Warum bleibt netto so wenig übrig?

Die Bruttorente ist nicht das, was auf dem Konto landet. Laut Deutscher Rentenversicherung trägst du die Hälfte des Krankenversicherungsbeitrags selbst. Die andere Hälfte zahlt die Rentenversicherung. Den Pflegeversicherungsbeitrag zahlst du allein. Ob zusätzlich Steuer anfällt, hängt von deiner Gesamtsituation ab. Dazu gilt: Lass das bei Bedarf steuerlich prüfen.

Darum schaue ich im Video immer auf den Nettobetrag. Der zählt am Monatsende. Die Rechenwerte sind Beispiele. Deine Rente kann anders aussehen, etwa wegen deiner Versicherungsjahre. Ein Blick in deine Renteninfo lohnt sich deshalb vor jeder Entscheidung. Dort steht, was die Rentenversicherung für dich erwartet.

Dein nächster Schritt

Mein kostenloser Rentenfahrplan führt dich per E-Mail durch die letzten 12 Monate vor dem Rentenbeginn, Schritt für Schritt durch die wichtigen Termine.

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Mehr Videos zu Rente, Pflege und Finanzen ab 55 findest du auf meinem YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@finanzbalance

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Hinweis: Das sind allgemeine Informationen und Rechenbeispiele, keine Rentenberatung. Beträge brutto, vor Steuern und Krankenversicherung. Lass deine Situation bei der Deutschen Rentenversicherung prüfen. Stand: Oktober 2026.


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